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ARD-Propaganda

„Die „Tagesschau” gleiche inzwischen, so Rotermund, einer „Kurzandacht in der Wohnzimmerkapelle“. Die Präsentationsformen haben sich dabei seit den 50er Jahren kaum verändert. Denn statt Ereignisse zu erklären oder die Berichtsfolge zu moderieren, würden die Sprecher Zusammenfassungen der redaktionell ausgewählten Ereignisse verlesen. Der Tonfall sei „sanft-autoritär“ und lasse „keinen Zweifel darüber zu, dass es so und nicht anders in der Welt zugeht“.“

Die „Welt“ beschäftigt sich mit der Untersuchung des Medienwissenschaftlers Hermann Rotermund: „Der Tonfall ist sanft-autoritär und lässt keinen Zweifel zu“.