Bericht einer Wissen­schaftlerin, die den Corona-Impfstoff testet

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Zuallererst vorneweg: Es liegt mir sehr am Herzen, über den Wirkmechanismus des potenziellen RNA-Impfstoffs aufzuklären und
die Thematik der Zwangsimpfung zu beleuchten. Ich möchte aufgrund persönlicher Umstände gerne anonym bleiben.

Um es gleich am Anfang klar zu stellen: Ich bin keineswegs ein Impfgegner, viele Impfungen erachte ich als sinnvoll und wichtig. Ich habe ein biochemisches Studium absolviert, dadurch habe ich Wissen in Pharmazie und Immunologie erlangt und möchte meine Gedanken und Bedenken äußern.

Jetzt gibt es einen kleinen Crash- bzw. Auffrischungskurs in Biologie Die potenziellen Impfwirkstoffe für das Corona-Virus basieren auf der RNA (Ribonukleinsäure) der Viren. RNA, hä? Da war doch was im Bio-Unterricht vor einigen Jahren.

Dazu sind zwei Punkte wichtig. Punkt 1: Jede Art von Zelle besitzt einen sogenannten genetischen Code (DNA). In diesem sind Informationen festgehalten, die vorgeben, dass wir aussehen, wie wir aussehen: die Form einer Zelle, unsere Haarfarbe (es sei denn, wir färben sie), unsere Augenfarbe, etc. Punkt 2: Unsere Zellen bestehen bekanntermaßen aus Eiweißen (Proteinen). Da unsere DNA aber kein Protein ist, muss der Code zunächst entschlüsselt werden. Und dies passiert durch die RNA. Um es kurz zu fassen: die RNA ist sozusagen der „Vermittler“ zwischen DNA und den Proteinherstellern, den sogenannten „Proteinkraft-werken“ (Ribosomen). Wird nun die RNA an das „Proteinkraftwerk“ in der Zelle transportiert, findet dort die Eiweißherstellung statt. Also alles, was eine Zelle für den Aufbau und Struktur braucht. Hört sich alles verdammt kompliziert an, ist es aber gar nicht. Stellt euch vor: Der CEO (DNA) in der Firma namens „Zelle“ gibt die Informationen an seinen Mitarbeiter weiter (RNA), welcher der Chef eines Produktionsmit-arbeiters ist. Dieser Produktionsmitarbeiter (die „Proteinkraftwerke“) führt nun den Befehl aus und produziert die Eiweiße.

Jetzt ist die Idee eines RNA-basierten Impfstoffes so, dass Corona-RNA in die Blutbahn injiziert werden und in die Zellen aufgenommen werden soll. Klingt ein bisschen Science-Fiction-mäßig, oder? Aber was passiert da nun genau? Die RNA wird eingeschleust, wandert zu euren „Protein-kraftwerken“ in den Zellen und diese produzieren in geringen Mengen Strukturen des Coronavirus bei euch im Körper (keine Sorge, man mutiert nicht gleich von geringen Mengen Eiweiß zu einem Zombie!). Anschließend reagiert euer Körper (weil es eine ganz natürliche Reaktion auf Fremdstoffe ist) mit Abwehrpartikeln (Antikörpern) darauf. Somit seid ihr nun immun. Eigentlich eine ganz schicke Idee, oder? Diese Methode ist zielgerichtet daher finde ich das Prinzip auch gut. An dieser Stelle möchte ich auch anmerken, dass die Qualität des Impfstoffes (allgemein aller Medikamente, die in Deutschland zugelassen werden) in keinster Weise anzuzweifeln ist. Hierzu werden Tests durchgeführt, welche bislang strengen Auflagen unterliegen.

Nun aber zu meinen Bedenken:
Es ist nach aktuellem Wissensstand so, dass die Impfstoffe auf RNA-Basis noch nicht gründlich erforscht sind. Bisher gab es andere Wege, wie eine Impfung wirkt und damit eine gewollte Immunität greift (Stichwort: aktive und passive Immunisierung). Es wird vermutet, dass durch Einfügen von Fremd-RNA in die Zellen sogenannte Autoimmun-erkrankungen auftreten können. Weiterhin wird davon ausgegangen, dass es zu einer Resistenzbildung kommen kann. Allgemein sind Langzeiteffekte einer RNA-Impfung bisher nicht ausreichend untersucht. Mir als eine im Fach stehende Person bleibt es schleierhaft, wieso ein bisher nicht ausreichend getesteter Impfstoff nun mit einer schwindelerregenden Geschwindigkeit zugelassen und produziert
werden soll. Zudem sollen die Gesetze zur Arzneimittelzulassung geändert werden, sodass Wirkstoffe schneller auf den Markt kommen. Bitte überlegt und behaltet im Hinterkopf: klinische Studien dauern aufgrund vieler Faktoren (die ich hier nicht aufzählen mag, das würde den Rahmen sprengen) Jahre, bis sie zugelassen werden! Wieso also so eilig? Klinische Studien sind wichtig, und nicht ohne Grund wurden solche Konzepte erarbeitet. Klinische Studien geben uns die Sicherheit und zeigen Mängel auf, dazu wurden sie konzipiert!

Und so ganz nebenbei, habt ihr auch schon gewusst, dass die Länder bei einem Impfschaden den Kopf herhalten müssen? Für mögliche Schäden werden nicht die zur Rechenschaft gezogen, die den Impfstoff herstellen und alles dafür tun, dass die Gesetze zu ihren Gunsten geändert werden, um schneller impfen zu können? Wo bleibt da das Vorsorgeprinzip?

Abschließend möchte ich nochmals betonen, dass ich kein Impfgegner bin. Es ist mir wichtig, über falsche Impftheorien aufzuklären und zu zeigen, welche Risiken hinter einem nicht ausreichend getesteten Medikament stehen. Sehr wohl bin ich allerdings dagegen, dass Menschen zur Impfung gezwungen werden. Auch möchte ich, dass der Rahmen von klinischen Studien für die Zulassung von Arzneistoffen eingehalten wird, und sich die Gesetze nicht von heute auf Morgen im Handumdrehen ändern.

Ich möchte auch keine Verharmlosung von diesen Impfstoffen durch die Medien!

Wie die Heinsberg-Studie zeigt, ist eine hohe Dunkelziffer an Infektionen bereits sehr wahrscheinlich. Somit haben wir höchstwahrscheinlich schon eine Herdenimmunität. Und ist die Herdenimmunität gegeben, so braucht es keinen Impfstoff mehr! Daher beschleicht mich ein ungutes Gefühl bei dieser Thematik…

Am Ende möchte ich euch mit auf den Weg geben: Bleibt kritisch, wachsam und lasst euch nicht alles gefallen!

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