Offener Brief an die Kolleg*innen in den Kitas

Liebe Kolleg*innen,

Dies schrieb mir eine Freundin:

„»Mama (Papa, Oma, Opa,…), warum hast du damals nichts gesagt? Damals, als es anfing? Warst du einverstanden mit der Suspendierung der Grundrechte? Mit der Beschneidung deiner bürgerlichen Freiheiten? Hast du alles unverdaut geschluckt, was dir die Regierung, die Presse und der Rundfunk pausenlos um die Ohren gehauen haben? Oder hast du einfach weggesehen, aus Feigheit, aus Angst vor den Behörden oder der Meinung deiner Mitmenschen? Warst du Mitläufer statt – Mitdenker?« Mein Kind, mein Herz…Doch, wir haben gekämpft.Wir haben uns gewehrt.Mit Panik und Fassungslosigkeit und ängstlichem Widerstand in Herz und Seele. Mit Wut und ringendem Verstand und mutigem Widerstand in unserem Umfeld. Mit allen uns möglichen Mitteln. Wir waren nicht viele. Doch wir wussten, am Ende würden Menschen nicht AN oder MIT, sondern WEGEN und WÄHREND Corona gestorben sein.Alles was unser Verstand noch zustande brachte, haben wir versucht.“

Dijana, Gesundheitsberaterin, am 25.4.2020

Ich kann mir im Moment nicht vorstellen, mit welchen sachlichen, fachlichen Argumenten ihr es in der Zukunft rechtfertigen wollt, dass ihr nicht am Tag 1 des Lockdown der Kitas und Schulen angefangen habt, nach der evidenzbasierten Begründung für diese historisch einmalige Ausserkraftsetzung des Rechts der Kinder auf andere Kinder in einer öffentlichen Betreuung zu forschen. Mir ist nur der Verweis des Virologen Drosten auf die „Spanische Grippe“ von 1918(!!!) bekannt. Wenn auch ihr keine andere Begründung gehört habt, dann finde ich es unverantwortlich, dass ihr nicht nach den alternativen Stellungnahmen dazu geforscht habt, die besagen, dass es keine wissenschaftlichen Belege für diese Maßnahme gilt, dass es im Gegenteil unverantwortlich ist, die Kinder einem Lockdown auszusetzen und damit zu verhindern, dass sie den wichtigsten Beitrag zu einer „Herdenimmunität“ leisten können, der sie gegen die Erreger immunisiert, weil die wissenschaftlichen Studien, die es dazu gibt, belegen,dass sie die Infizierung ohne Krankheitsverlauf durchmachen und durch ihre Immunität und die Immunität ihrer Eltern einen Sicherheitskordon um ihre Großeltern bilden, die mit dem Lockdown massiv erschwert wird.

Um welche Einordnung habt ihr euch bemüht, als ihr von den steigenden Infektionszahlen bombardiert wurdet, ohne das ins Verhältnis zu den alljährlichen Grippeinfizierten zu setzen, zu den parallel verlaufenden Kurven von Infizierten und Tests, zu den täglich 2.500 Toten, zum Durchschnittsalter der Toten von 80 Jahren, zu den frühzeitigen Hinweisen des nationalen italienischen(!) Gesundheitsinstitut auf die hohe Zahl der Vorerkrankten unter den Toten, der Zahl von 12%, die auf den Totenscheinen der Coronatoten im Hotspot Bergamo als an Corona gestorben, zu verzeichnen waren, zur unglaublichen Gleichsetzung von Infizierten und Erkrankten in den Medien, dem unfassbar späten Auftauchen der Zahl der Gesundeten in der Statistik des Robert-Koch-Instituts, der Fortschreibung der Kurve der Infizierten ohne die Zahl der Gesundeten abzuziehen, so dass es so aussieht als ob sich das Virus immer noch bedrohlich ausweitet?

Wem habt ihr zugehört als es den Hinweis darauf gab, dass Corona kein „Killervirus“ ist? Habt ihr nicht nur eurer Regierung sondern auch Dr. Wodarg, Frau Prof. Mölling oder Herrn Prof. Bhakdi zugehört? Wenn nein, warum nicht? Warum seid ihr nicht kritisch gegenüber eurer Regierung? Wo ist eure Sensibilität für die Stellungnahmen von Menschen, die ihre Expertise in die Waagschale werfen, um die Gefährlichkeit des Viruses einzuordnen, die Unverhältnismäßigkeit der Maßnahmen anzuprangern und vor den unabsehbaren Folgen des Lockdowns zu warnen? Ist euch nicht aufgefallen, dass diese kritischen Stimmen keinen täglichen podcast bekamen, wie ein Virologe? Dass sie als Ärzte und Wissenschaftler*innen verunglimpft wurden als „Coronaleugner“ und „Verschwörungstheoretiker“?

Ich nehme für mich in Anspruch, dass ich am Tag 1 des Lockdowns gefragt habe, wie wir aus dieser Sache wieder rauskommen wollen. Und ich sehe mit Entsetzen, dass sämtliche Errungenschaften in der Pädagogik der frühen Kindheit vernichtet werden. Dass die Kinder in kleinen Gruppen mit ihrer Erzieherin zusammen bleiben und damit nur von ihr abhängig sein sollen, statt die 5 Freiheiten des Freispiels, was, mit wem, wie lange, wo und wie sie spielen, in Anspruch zu nehmen. Mit einem Schlag wird die Offene Arbeit vernichtet. Ich bin verstört darüber, dass eine Erziehungswissenschaftlerin empfiehlt, mit Kindern ab 3 Jahren virtuell und dann noch über die Datenkrake Google bzw. WhatsApp zu verkehren, und dass sie noch nicht mal die Kleinkinder davon ausnimmt, die angeblich etwas davon haben, wenn sie mit ihren Großeltern auf diese Weise „in Distanz aber Beziehung“ bleiben. Woher weiß sie das? Sie stellt sich vor, dass es gut für kleine Kinder ist, wenn man ihnen aus dem Kindergarten, in den sie nicht gehen können, Bilder oder gar Filme schickt. Ich stelle mir vor, dass es im günstigsten Fall verwirrend, in der Regel jedoch ein Anschlag auf die Kinder ist, Bilder aus einem Kindergarten zu bekommen, in den sie nicht gehen können.

Ich hätte von euch von Anfang an mehr Mut erwartet, mehr kritisches Hinterfragen, weniger Angst, weniger Dienstbereitschaft und jetzt erwarte ich, angesichts der überwältigenden Faktenlage, dass Corona vorbei ist, eure Kraft und euren Mut darein zu setzen, den Lockdown für die Kinder zu beenden und nicht euren Behörden darin zu folgen, mit adhoc und ausschließlich technokratischen Lösungen zu verschleiern, dass es keine Exit-Strategie gab als der Lockdown beschlossen wurde. Ihr habt doch nicht, wie die Behörden, „das Gesicht zu verlieren“? Ihr könntet doch bekennen, dass ihr euch am Anfang habt einschüchtern und lähmen lassen, durch die medial befeuerte Pandemie-Ausrufung von Virologen,Bundesregierung und WHO. Dass ihr euch am Anfang nicht erkundigt habt, dass diese Vorgänge der Ausrufung der „Schweinegrippen-Pandemie“ durch Virologen, Bundesregierung und WHO gleichen, die nicht eingetreten ist. Dass ihr es bedauert, einem Dr. Wodarg nicht zugehört zu haben, der auf diese Parallele gleich zu Beginn aufmerksam gemacht hat, weil er einem Untersuchungsausschuss des Europarats angehörte, der festgestellt hat, dass der Umgang mit der Pandemie vor 11 Jahren massivst von der Pharmaindustrie beeinflusst war.

Im Namen einer kindzentrierten Pädagogik müsstet ihr jegliche Diskussion darüber, dass die Kinder „social distancing“ nicht einhalten können, aber man es doch irgendwie bewerkstelligen muss, in Frage stellen und nicht eure Kraft dazu verwenden, aberwitzige Regelungen umzusetzen, die den Tag oder die Woche der Kinder willkürlich einteilen, die Eltern damit weiterhin in den letzten Stress versetzen und die den Kindern noch monatelang vor Augen führen, dass alles außer Rand und Band geraten ist.

Natürlich kann ich die Erzieher*innen und andere Praktiker*innen verstehen, die krank sind und sich schützen wollen. Ich gebe zu, dass es mir nur unter der Prämisse, dass ich Corona nicht für ein „Killervirus“ halte, möglich ist, mich, wie in all den Jahren mit Grippewelle, zu verhalten.

Mit solidarischen Grüßen

Kage

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