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„Die Linke tötet“

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„Es ist kurz nach 18:00 Uhr am 12. Februar 2026, in der Rue Victor Lagrange im 7. Bezirk der südfranzösischen Stadt Lyon. Nur wenige hundert Meter entfernt, im Institut d’études politiques (IEP) der Universität Sciences Po Lyon, beginnt gerade die Konferenz einer Frau, die für viele zum Symbol des Staatsumbaus nach links-migrantischem Vorbild geworden ist: Rima Hassan, eine palästinensischstämmige Europaabgeordnete der französischen Linkspartei „La France Insoumise“ (LFI). Draußen, vor den Toren der Elitehochschule, haben sich Aktivistinnen des feministischen „Collectif Némésis“ versammelt, einer identitären Frauenrechtsgruppierung, die mit einer Banderole gegen „Islamo-Gauchisme“ in den Hörsälen protestieren.

Was wenig später geschieht, wird Frankreich in den folgenden Tagen nicht mehr loslassen. Videos, die auftauchen, zeigen eine Gruppe von etwa 20 Personen, die meisten von ihnen vermummt, wie sie drei Personen umringt und aus der Gruppe heraus attackiert. Immer wieder fallen Schläge. Einer, den sie treffen sollen, heißt Quentin Deranque. Als der 23-Jährige bereits auf dem Boden liegt, treten die Angreifer zu, immer wieder, kommt es zu Tritten auf den Kopf, die der junge Mann nicht überleben wird.