„Am Ende bleibt eine paradoxe Situation: Buchhandlungen aus dem linksradikalen und autonomen Milieu, die Kapitalismus und Staat verachten, lassen sich ausgerechnet vom Staat prämieren. Der Deutsche Buchhandlungspreis wird so unfreiwillig zu einer Art Subventionsprogramm für jene Szenen, die den Staat ideologisch ablehnen und bekämpfen. Und Wolfram Weimer, der einst ein konservatives Manifest schrieb, fungiert nun als ihr Schirmherr – eine weitere Absurdität der bunten Republik.“