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Die „Pandemie“ war gekauft

„In einem Bericht des Rechnungshofs, der dem „Spiegel“ vorliegt, heißt es zu diesem sogenannten Versorgungsaufschlag: „Die Leistung stützt sich auf keine validen Belastungsdaten, hatte keine nachhaltige Wirkung und war unwirtschaftlich“. Kliniken hatten demnach bis zu 9508 Euro pro Corona-Patient aus dem Topf abrufen können – zusätzlich zu den regulär abgerechneten Behandlungskosten pro Kopf von durchschnittlich 6796 Euro.

Ob die Häuser das Extrageld überhaupt gebraucht hätten, sei nicht ausreichend geprüft worden, so der BRH. Bei der Höhe des Versorgungsaufschlags habe das Ministerium weder berücksichtigt, „inwieweit etwaige pandemiebedingte Erlösrückgänge bereits durch andere Maßnahmen ausgeglichen wurden, noch inwieweit tatsächlich Mehrausgaben anfielen“.“