„Etwa 500 Passagiere der Lufthansa mussten am Münchner Flughafen unfreiwillig eine Nacht im Flugzeug verbringen, nachdem ihr Flug wegen Schneefalls verspätet und dann wegen des Nachtflugverbots gestrichen wurde. Rückkehr ins Terminal war wegen fehlender Busse unmöglich. Passagiere hatten nur begrenzte Decken, Kissen und Essen. Erst am frühen Morgen rollte die Maschine zurück. Lufthansa bedauert die Unannehmlichkeiten und kündigte Entschädigung an. Flugrechtsexperten erwarten Schadenersatzansprüche. Verantwortlich sind laut WELT-Autor Christoph Lemmer vor allem der Flughafen München und das Luftamt Bayern Süd, das Ausnahmegenehmigungen für das Nachtflugverbot erteilt. Polizei und Staatsanwaltschaft prüfen nun den Vorfall.“