„In einem Video geht es darum, dass man deutschen Imamen nicht vertrauen sollte, weil sie vom deutschen Staat bezahlt werden würden. Konkret heißt es: „Hast du noch Fragen über den Islam, dann frage nicht dein‘ örtlichen Imam. Weil ihn die Bundesrepublik bezahlt.“ Die Vollversion dieses Nasheeds, das sich offen zugänglich auf TikTok finden lässt, propagiert auch, dass man den Terroranschlag vom 11. September als Feiertag ansehen soll.“
„Prediger wie Abul Baraa veranstalten und produzieren regelmäßig „Frage-und-Antwort“-Videos in Moscheen. Die Reichweiten sind hoch. In einem erklärt Abul Baraa, dass es Muslimen nicht gestattet sei, Musik zu hören. Laut Scharia sei das „haram“, also „unrein“. Erlaubt seien hingegen „Nasheeds“, das sind meist vokale, islamische Gesänge, die Allah preisen und an die Einhaltung religiöser Pflichten erinnern. Seit Jahrzehnten werden ebenjene Nasheeds von terroristischen Gruppen wie dem Islamischen Staat vereinnahmt. TikTok ist voll davon.“