Deutliche Untersterb­lichkeit im März – aber Regierung weiß von nichts

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Boris Reitschuster hat auf der Bundespressekonferenz die Bundesregierung nach ihrer Wertung der folgenden Zahlen gefragt.

„Nach einer Hochrechnung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) sind im März 2021 in Deutschland 81.359 Menschen gestorben. Diese Zahl liegt 11 Prozent oder 9.714 Fälle unter dem Durchschnitt der Jahre 2017 bis 2020 für diesen Monat. In der 13. Kalenderwoche (vom 29. März bis 4. April) 2021 lagen die Sterbefallzahlen 6 Prozent oder 1.077 Fälle unter dem Vierjahresdurchschnitt für diese Woche. Dies geht aus einer Sonderauswertung der vorläufigen Sterbefallzahlen hervor. Diese Nachricht hat natürlich in einer „Pandemielage“, wenn der Bundestag kurz davorsteht, die weitreichendsten Einschränkungen der Grundrechte seit Bestehen der Bundesrepublik Deutschland auf Bundesebene zu beschließen, eine ganz besondere Relevanz.“