„Die Worte des syrischen Außenministers sind eine offene Drohung: Für die Machthaber in Syrien sind die hier lebenden Syrer Lobbygruppe, Brückenkopf, Islamisierungsbeschleuniger und Einflussbereich. Oder anders: eine willkommene Diaspora, die es zu halten gilt. Insofern sind die Worte des Außenministers radikal ehrlich, eine radikal ehrliche Drohung“, schreibt Jan Karon bei „Nius“.
„Wohin dies führen kann, zeigt bereits jetzt ein entstandener NGO-Komplex syrischer Vereine, die von deutschem Steuergeld finanziert werden. Diese sind im Dachverband Deutsch-Syrischer Hilfsvereine (VDSH) organisiert, der nach öffentlich zugänglichen Informationen aus der Bundestagsdrucksache 20/10952 in den Jahren 2020 bis 2023 insgesamt rund 678.000 Euro an Bundesmitteln und Steuergeldern erhalten hat. Vorsitzende dieses Dachverbands ist Nahla Osman, die al-Scharaa wiederholt getroffen hat. Wenn diese Einflusssphäre wächst, kann Lobbyarbeit betrieben werden – von Hilfsprojekten in der Heimat über die Ansiedlung weiterer Migranten bis hin zur Traditionspflege und islamischen Alltagsgestaltung in der neuen Heimat.“