„Zu wenig, zu spät“

 
„Die EZB hatte zuvor für Juli die erste Zinsanhebung seit elf Jahren signalisiert, die mit 0,25 Prozentpunkten aber klein ausfallen soll. Im September soll dann nachgelegt werden – womöglich mit einem stärkeren Anstieg.“
„Das fundamental geänderte Preisumfeld rechtfertigt einen negativen Leitzins bis in den Herbst hinein nicht mehr“, sagte der Hauptgeschäftsführer des Bankenverbandes, Christian Ossig, mit Blick auf den Einlagezins von aktuell minus 0,5 Prozent, den Banken für bei der EZB geparktes Geld zahlen müssen. Dieser bliebe damit zumindest bis September im negativen Bereich. Die EZB sollte deshalb im Juli und damit noch vor der Sommerpause ihre Negativzinspolitik mit einer Erhöhung um einen halben Prozentpunkt in einem Schritt beenden.“