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„Demo­grafischer Wandel“ ist ein politischer Kampfbegriff

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Ein Vortrag von Prof. Peter J. Brenner in der Reihe „Audimax“ im „Kontrafunk“.

Zuletzt diente „Demografischer Wandel“ der Rechtfertigung der Migrationspolitik. Der Begriff bezeichnet Änderungen in der Bevölkerungsstruktur mit ihren Folgen für die sozialen, ökonomischen, politischen und auch kulturellen Lebensformen einer Gesellschaft. Seit dem 17. Jahrhundert versucht man, diese Prozesse statistisch zu erfassen und zu beeinflussen. Immer geht es dabei um Ausübung von Macht, und oft genug haben sich Bevölkerungsstatistiker in den Dienst dieser Macht gestellt.“