Bericht der medico-Partnerorganisation „Public Works“, im Juni 2026. „Umfassendes eigenes Kartenmaterial visualisiert und belegt unter anderem folgende Dimensionen:
- Angriffe gegen libanesische Gesundheitseinrichtungen verlaufen systematisch;
- Glyphosat und weißer Phosphor werden als chemische Kriegswaffen eingesetzt, um eine sogenannte Pufferzone im Südlibanon zu schaffen;
- ganze Dörfer und Stadtviertel werden vermint und gesprengt, ihr Wiederaufbau verhindert;
- in Beirut erfolgt ein Urbizid, die strukturelle Zerstörung urbaner Lebensverhältnisse. Wohneinheiten sind davon ebenso betroffen wie Gesundheits- und Bildungseinrichtungen;
- systematische Sprengungen von Straßen und Brücken über den Litani-Fluss, um den Südlibanon vom Rest des Landes abzutrennen.“