„Jahrelang arbeitete das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR daran, neben dem klassischen Flüchtlingsschutz immer neue Aufnahmewege in Drittstaaten zu etablieren. Nun wird der eigene Apparat drastisch zusammengestrichen. Vor allem der Rückzug der USA als wichtigster Geldgeber lässt Milliarden und tausende Planstellen verschwinden.“
„Die Bereitschaft westlicher Staaten, immer größere Summen für den UN-Komplex bereitzustellen, nimmt ab. Bei der Trump-Regierung ist dies ausdrücklich Teil eines migrationspolitischen Kurswechsels. Bereits im Mai erteilte Washington dem UN-Migrationsforum eine Absage. Das US-Außenministerium warf UN-Organisationen vor, Masseneinwanderung nach Amerika und Europa systematisch erleichtert zu haben. Statt immer neue Migrationsströme zu „managen“, setzt die Regierung auf Grenzsicherung und Remigration.“