„Per Dating-App locken die Täter mittels amouröser Versprechen schwule Männer gezielt an abgelegene Orte. Dort werden sie brutal überfallen und verprügelt. Die Kriminalpolizei ermittelt aktuell in zwei Fällen. Ein dritter hatte sich bereits am 27. Februar ereignet. Im vergangenen Jahr kommt Polizeisprecher Thomas Leipold auf weitere vier Fälle. Allen ist eines gemein: Die Täter gehen koordiniert und hinterhältig vor.
Auch, wenn die Redaktion normalerweise nicht über die Herkunft der Täter berichtet, spielt sie in diesem Fall offensichtlich eine entscheidende Rolle. Denn in mindestens fünf von sieben Fällen handelte es sich laut den Opferberichten wohl um junge Männer zwischen 15 und 20 Jahren alt, die einem „arabischen oder südländischen Phänotyp“ entsprechen. So berichten es verschiedene Quellen im Polizeipräsidium. Und: Man sieht dort einen Zusammenhang zwischen dem offensichtlichen Hass auf Schwule und einem streng muslimischen Weltbild, das die Täter offenbar teilen. Ob es sich bei den Vermummten jedes Mal um dieselbe Gruppe handelte, ist derzeit Gegenstand der Ermittlungen, bestätigt Polizeisprecher Thomas Leipold.“