„Am Montagmittag, dem 29. Juni 2026, eskalierte in einer geschützten Mutter-Kind-Einrichtung der Jugendhilfe in Stade, Niedersachsen, ein „Hilfeplangespräch“ zur Sorgerechts- und Unterbringungsfrage eines drei Monate alten Babys in einem Blutbad. Das Gespräch sollte klären, wie es mit dem Kind und seinen Eltern weitergeht. Das Baby war wegen des Verdachts eines Schütteltraumas und weiterer Vorfälle in Obhut des Jugendamts genommen und gemeinsam mit der Mutter in der Einrichtung untergebracht worden.“
„Nach dem Gespräch schickte er die Mutter aus dem Raum, ging zurück zu seinem Mercedes, holte eine Schusswaffe aus dem Auto und erschoss auf dem Rückweg einen Mann, der aus dem Haus kam. Anschließend kehrte er in den Besprechungsraum zurück und richtete dort vier Frauen sowie einen weiteren Mann mit Schüssen in Kopf und Brust hin. Die Mutter des Kindes und das Baby blieben körperlich unverletzt.“
„Bereits vor dem Stade-Fall stand der SPD-Politiker und Migrationsbeauftragte des Landes Niedersachsen, Deniz Kurku, Schwiegersohn der Fahrerin des Fluchtautos, in der in der Kritik. Er wurde mit dem Skandal um die SPD-Integrationspolitikerin Hülya Iri in Verbindung gebracht, über den NIUS exklusiv berichtet hat. In diesem Fall ging es um Vorwürfe von massivem Fördermittelmissbrauch und Insolvenz eines hannoverschen Integrationsvereins. Hülya Iri betrieb ein Netzwerk mehrerer Vereine, das dazu diente, staatliche Fördermittel von mehr als einer Million Euro für den Erwerb von Immobilien zu veruntreuen.“
„Das Netzwerk aus langjährig staatlich geförderten Organisationen, Beratungsstrukturen und politischen Akteuren bildet den Hintergrund, vor dem sich die Ereignisse in Stade abspielten. Eine zentrale Figur darin ist die Migrationslobbyistin Sylvia S., deren Lobbyverein seit Jahren üppig vom Bund und vom Bremer Senator für Arbeit, Frauen, Gesundheit, Jugend und Soziales alimentiert wird. Besonders brisant: Deniz Kurku, der heutige niedersächsische Landesbeauftragte für Migration, arbeitete während seines Studiums genau bei diesem Senat. Woher die Mittel für die illegale Waffe und das hochmotorisierte Luxusauto stammen, bleibt bis heute ungeklärt.“