Cicero Reportage: Wie sicher ist Syrien heute?
Cicero in Syrien: Die Häuserskelette von Jobar. Die Stadt in der Nähe von Damaskus ist fast vollständig zerstört und von fast allen Bewohnern verlassen. Eine Besonderheit ist ihre große Synagoge. Die ehemaligen Bewohner sind wütend, dass der Ort, im Gegensatz zu anderen Orten, nicht wieder aufgebaut wird und vermuten, dass Israel interveniert, weil es dort Israelis ansiedeln will…
Cicero in Syrien: Zwischen Russland und der arabischen Welt. Der Reporter berichtet aus der alevitischen Hochburg Tartus, wo während des Krieges der russische Marinestützpunkt war. Die Russen seien rauschgeschmissen worden, statt dessen haben die Vereinigten arabischen Emirate den Hafen gekauft und kontrollieren jetzt alles, was in den Hafen herein und wieder herauskommt.
Cicero Reportage: Die Trümmer-Läden von Deir ez-Zor, eine ehemalige IS-Hochburg, in der die Bewohner überwiegend nicht geflohen sind. Die Bewohner sind sehr konservativ muslimisch geprägt, die Frauen tragen überwiegend Burka. Der Reporter hat in einem Mini-Van lauter Frauen mit Burka angetroffen, die ihre Burka ablegten, als sie merkten, dass sie es mit einem westlichen Journalisten zu tun hatten. Eine von ihnen erzählte, dass sie 22 Jahre alt ist, mit 15 verheiratet wurde und jetzt 3 Kinder hat.
Cicero Reportage: Mit dem Taxi durch Idlib, der Stadt der ehemaligen Al-Nusra-Front, die die Regierung stellt, und nicht sehr zerstört wirkt. Sie ist sehr konservativ, sehr viel konservativer als die alevitische Westküste.